Porsgrunn, eine charmante norwegische Hafen- und Industriestadt, liegt etwa 160 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Oslo. Hier arbeitet Robert seit mehr als sieben Jahren als System & Solution Engineer bei Pepperl+Fuchs AS. Tatkräftig unterstützt er den Vertrieb in vielen verschiedenen Bereichen – und fühlt sich dabei genau am richtigen Platz.

Hallo Robert, du bist System & Solution Engineer. Kannst du mir einen Einblick in deinen Aufgabenbereich geben?
Robert: Hallo, oder wie wir hier in Norwegen auch sagen würden: Hei! Hier in Norwegen, aber auch in anderen skandinavischen Ländern, bin ich für den Vertriebssupport verantwortlich. Ich gebe technische Schulungen und unterstütze den Vertrieb bei der Kundenbetreuung. Häufig begleite ich technische Kundengespräche, insbesondere, wenn es um unsere technisch komplexeren Sensoren und Lösungen geht. Mein Aufgabenbereich reicht von der Angebotserstellung für einzelne Sensoren bis hin zur umfassenden Beratung der Kund*innen, z. B. bei der Auswahl der richtigen Komponenten für das nächste RFID-System. Oder ich erkläre ihnen, wie sich Technologien, wie z. B. IO-Link, gezielt und effizient einsetzen lassen. Kein Tag ist wie der andere, genau das macht die Arbeit spannend.
Was gefällt dir an deiner Arbeit am besten?
Robert: Ganz einfach: die Abwechslung. Jede Woche bringt etwas Neues und ich lerne ständig dazu. Besonders schätze ich den direkten Kontakt zu unseren Kund*innen. Es gefällt mir, mehr über ihr Anliegen zu erfahren und sie dabei bestmöglich mit unseren Produkten und Lösungen zu unterstützen. Es ist ein schönes Gefühl, ihnen bei ihren Problemen helfen zu können.
Worauf kommt es bei deiner Arbeit an?
Robert: Es ist wichtig, offen für Neues zu sein und den Willen zu haben, kontinuierlich dazuzulernen. In den letzten zehn Jahren haben wir eine Vielzahl von verschiedenen Sensoren auf den Markt gebracht. Teilweise ähneln sie sich, teilweise sind sie in ihrer Funktion oder Anwendung einzigartig. Nehmen wir z. B. den Wilsen-Sonic-Sensor, als er auf den Markt kam: Dabei handelte es sich um eine bekannte Technologie zur Entfernungsmessung in Kombination mit einer, zumindest für mich, völlig neuen Art der Übertragung von Sensordaten.
Neugierde und technisches Knowhow
Welche Eigenschaften sind für deinen Job notwendig?
Robert: Ein grundlegendes technisches Interesse und Wissen in Kombination mit einer großer Portion Neugierde sind wichtig und schaffen eine gute Basis für den Job. Kommt ein neuer Sensor auf den Markt, möchte ich ihn sofort testen und ausprobieren, wie und für was genau der Sensor verwendet werden kann.
Was war bisher deine größte Herausforderung bei Pepperl+Fuchs?
Robert: Manchmal ist es herausfordernd, dass wir unsere Produkte nicht immer direkt bei den Kund*innen, also unter realen Bedingungen, testen können. Bei uns scheint oft alles perfekt zu funktionieren, aber in der Praxis sieht es manchmal ganz anders aus. Manche Kund*innen stellen außerdem sehr spezifische Fragen, die ich manchmal nicht direkt beantworten kann.

Was ist dein Ausgleich zu Arbeit?
Robert: Ich probiere gerne Neues aus. Diesen Sommer werde ich zum ersten Mal einen Segelurlaub machen – darauf freue ich mich schon sehr! Was mich jedoch seit Jahren begeistert, ist das Motorradfahren. Von Rennstrecken bis zu den spektakulären Bergstraßen hier in Norwegen: Es gibt kaum etwas, das mir mehr Freude bereitet.
Steckbrief
Robert
Beruf: System & Solution Engineer
Bei Pepperl+Fuchs seit: September 2014
Sein Motto: So schwierig kann es ja nicht sein, oder?
Darin ist er besonders gut: Kochen
Sein Berufswunsch als Kind: Polizist oder Feuerwehrmann



